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Archiv für die Kategorie ‘architektur’

Altstadt Munderkingen | Alb-Donau-Kreis

2. Mai 2012 Keine Kommentare

02 Munderkingen, Weitzmannstraße 01 Munderkingen, Weitzmannstraße 03 Munderkingen, Kirchgasse

Bilder aus der an einer Donauschleife liegenden Munderkinger Altstadt. Munderkingen gehört zum Alb-Donau-Kreis und ist rund 35km südöstlich von gelegen und gehört zu den Donaustädten. Erstmals wurde Munderkingen  792 in einer Urkunde des Kloster Sankt Gallen erwähnt. Leider habe ich nicht mehr im Kopf wie die stark ramponierte barocke anmutende Kapelle auf dem ersten Bild sich nennt, aber sie mußte in der Weitzmannstraße Ecke Erblach liegen, im Hintergrund ist das Gasthof Adler zusehen. Ich entsinne mich nur noch grob, daß sie zeitweise als Stallung verwendet wurde und das es einen Dissenz der Anwohner und der Stadtverwaltung Munderkingen hinsichtlich der ausstehenden Sanierung und späteren Nutzung gibt, da bodenrechtliche Nutzungsrecht nicht hinreichend geklärt sind – und solang verfällt sie halt weiter.

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urban exploration berlin | NSA Field Station Teufelsberg

6. April 2012 Keine Kommentare

allied-nsa-field-station-teufelsberg-berlin-01 allied-nsa-field-station-teufelsberg-berlin-00Das sind die Überreste der NSA Field Station Teufelsberg in Grunewald, beide Bilder sind auf dem Gebäude US Radome Unit entstanden. Eigentlich ist der Teufelsberg kein echter “Berg” (sofern man überhaupt davon reden kann), sondern es ist ein künstlicher Trümmer- hügel, mit einer immerhin noch stattlichen Höhe von 114,7 m ü. NN. Auf dessen Spitze die Allierten durchgehend ab 1957 eine Aufklärungs- und Abhöranlage betrieben haben. Nach Abzug der Allierten wurde die Anlage bis 1999 partiell von der Flugsicherheit betrieben. Seither ist das Gelände weitestgehend dem Verfall und Vandalismus preisgegeben. Einige Investoren glaubten sogar, man könne das Gebiet als luxuriöse Hotelanlage mit Stadtvillen [Simulation Quelle: berlinsightout.de] entwickeln, aber diese Ideen wurden relativ schnell auf Grund baurechtlicher Problem beerdigt. Interessanterweise befindet sich im Haupthaus unter der grossen Radarkuppel ein hölzernes Mockup (Vorserienmodell) einer Maisonette-Wohnnug zur Anschauung. Heutzutage ist das eigenmächtige Betreten nicht erlaubt und auch die baulichen Anlagen befinden sich in einem derat schlechten Zustand das vom Betreten abzuraten ist. Mittlerweile möchte die Bezirksverordneten- versammlung (BVV) Wilmersdorf-Charlottenburg die Anlage in Teilen unter Denkmalschutz stellen. Selbst die Stadt Berlin bewirbt schon die Ruine als Sehenswürdigkeit und es werden sogar schon für Touristen offizielle Begehungen des Geländes angeboten (LINK). Und ganz aktuell “Am 19.3.2012 stellte Architekt Hartmut Gruhl bei einem Treffen mit Stadtentwicklungsstaatssekretär Ephraim Gothe und Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte die neuen Pläne seiner Investorengemeinschaft vor, nach denen eine Aussichtsplattform mit Café, ein Ausflugslokal, Veranstaltungssäle und ein Museum mit einem historischen Parcours entstehen soll. Vom Parkplatz an der Teufelsseechaussee soll ein Elektro-Shuttlebus die Besucherinnen und Besucher nach oben bringen. Eigentümer des Geländes: Kölner IGTB GmbH & Co. Investorengemeinschaft Teufelsberg KG, Hartmut Gruhl und Hanfried Schütte” Quelle: www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/teufelsberg.html. Mal sehen was passiert, wenn die Investoren es endlich bemerken, daß im aktuellen FNP (2012) der ehemalige Vorhaben- und Erschließungsplan aufgehoben wurde und das SO (Sonderbaugebiet) wieder in  ein Waldfläche  mit Schadstoffbelastung geändert wurde.

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Sony Center Berlin | Dachkonstruktion

21. Oktober 2011 Keine Kommentare

Dachkonstruktion Sony Center Berlin | Helumt JahnAusschnitt der Dachkonstruktion am Sony Center , der von Helmut Jahn entworfene Gebäudekomplex liegt am nordöstlichen Rand des Postdamer Platz und wird weiter im Norden durch den Tiergarten begrenzt. Das Dach wurde Ende 1998 errichtet. Ein paar Zahlen um die Größe zu veranschaulichen: Spannweite in der Hauptachse rund 105.00 Meter in der Quersachse immerhin noch 77.00 Meter, Lage über Forumboden rund 67.00 Meter. Gesamtfläche 3.500,00 m². Die Luftstütze (links Mitte) wiegt gut 100.00 Tonnen, der Ringträger rund 502,00 Tonnen und nochmal 105.00 Tonnen für VSG Glasscheiben.

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Friedrichswerdersche Kirche Gewölbe | Karl Friedrich Schinkel

5. Oktober 2011 Keine Kommentare

Friedrichswerdersche Kirche, Gewölbe Decke | Kar Friedrich Schinkel

Deckengewölbe der Friedrichswerderschen Kirche am Werderschen Markt in Mitte. Die nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel  geplante Kirche ist im neugotischen Stil zwischen 1824 und 1831 errichtet worden. Deckenansicht des unverputzten fünf Kreuz-Rippen-Gewölbe über den eingezogenen Strebepfeilern. Die Rippen des Gewölbe und auch die Mauerwerks- und Bündelpfeiler sind alles verputzte und mit Stuckaturen versehene Flächen, die ledigich aus Kostengründen und der Illusion als Marmor angemalt wurden. Zur Zeit beherbergt die ehemalige Kirche die Skulpturensammlung klassizistischer Bildhauer der Beliner Schule, wie zB.  von Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch, Emil Wolff, Friedrich Tieck und andere.

[ Y2000, Voigtländer SC-Skopar 21mm F/4 , Kodak Professional T-Max 400]

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Neue Nationalgalerie Berlin – Säulen Detail | Ludwig Mies van der Rohe

19. September 2011 Keine Kommentare

Neue Nationalgalerie Berlin, Kemperplatz„man kann nicht jeden Montag eine neue erfinden“ – Mies van der Rohe.

Wie wahr - und was am Beispiel der Neuen leicht nachvollziehbar ist. 1957 entwarf Ludwig Mies van der Rohe für Bacardi in Santigo de Cuba ein Bürogebäude, das seiner Vision eines “unendlichen Raumgefüges” Rechnung tragen sollte. Dieser architektonische Haltung entwickelte sich schon weit früher und fand erste architektonische Anklänge in den Entwürfen für das  ”50×50 house” (1951)  und für die “s. r. crown hall” in Chicago (Ausführung 1954 - 1956). Der Entwurf der Bacardi Konzernzentrale kam auf Grund der Revolution und Beschlagnahme der Produktionsstätten  in Kuba nie zur Ausführung, ein stark veränderter Entwurf wurde jedoch für Bacardi Mexiko (1957 – 1961) errichtet, der sich tektonisch noch an der “s.r. crown hall” orientiert. Das Museum of Modern Art besitzt einige der originalen Entwurfszeichnungen für das Bacardi Bürohaus Santigo de Cuba: (Interior perspective, Elevation of column with roof and glass wall, Preliminary version: interior perspective). Dieser Entwurf entwickelte sich zu einem Prototyp zweier gänzlich ähnliche Entwürfe, von denen nur einer, nämlich die Neue Nationalgalerie in Berlin, ausgeführt wurde. 1960 entwickelte Mies van der Rohe auf Grundlage des Bacardi Entwurfs ein “Museum für eine kleine Stadt”, das die Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt beherbergen sollte. Dieser Entwurf nimmt die Funktion, Konstruktion und Ausführung der Neuen Nationalgalerie fast vollständig vorab. Leider sind Bilder des Entwurfs relativ rar, aber wieder hilft das MOMA aus (Interior perspective with view of site). Eine Modellsimulation des Museums ist auf der Seite der “4. Architekturwoche in Schweinfurt” zu finden – die Ähnlichkeiten mit der Neuen Nationalgalerie sind frappierend. Ab 1962 arbeitet Mies van der Rohe am Projekt „Neue Nationalgalerie Westberlin“ am Südwestlichen Ende am Kemperplatz, was 1986 fertig gestellt wurde. Die Neue Nationalgalerie steht auf einem mit Granit verkleideten nahezu quadratischem Sockel von 105,00 x 105,00 m, der als Niveauausgleich für das nach Westen hin abschüssigen Gelände dient. In diesem Sockel befinden sich Lager, Ausstellungsräume und einen im Westen liegender Skulpturengarten, der vom Sockel her einsehbar ist. Auf dem Sockel befindet sich der vollständig verglaste quadratischer Stahl-Glas Pavillion (64,80 x 64,80 m), der von einem konstruktiven rund 1.0 m hohen Flachdach, aus Rahmenträgern getragen von 8 außen  liegenden Säulen (siehe Abbildung links), bedeckt ist. Das Dach steht rund 7.2m Meter vor der selbsttragenden Glasfassade. Die architektonische Bedeutung der Mies´schen Säulen, deren Ordnung sowie der Gesamtanlage, als “moderne Vergegenwärtigung des antiken Podiumstempels” werde ich in den kommenden Artikeln beleuchten.

[ , 45mm f/4, Kodak Professional  Tri-X 400]

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Zoofenster Berlin, Hotel Neubau | Christoph Mäkler

20. Juni 2011 Keine Kommentare

Zoofenster Berlin, Waldorf Astoria Hotel Berlin Nicht mal in der Reflexion wird dieser 120.00 m hohe Neubau besser.  Egal ob Tower 185 und Opernturm  (beide stehen Frankfurt) oder eben das Zoofenster hier, mittlerweile sehen doch alle Entwürfe von Christoph Mäckler gleich aus, was sie gleichzeitig nicht besser, im Sinne einer Weiterentwicklung, erscheinen läßt -  ist halt doch Investorenarchitektur. Wo Jahrelang das Europacenter, Funktum und Fernsehtum markante Hilfspunkte zur Orientierung im westlichen Teil der Stadt boten und zugleich deren Skyline nachhaltig prägten, sind diese tradierten Makierungspunkte nunmehr vom neuen Zoofenster verdrängt worden – und gleichzeitig ist es erschreckend, von wo überall dieses, nach mE. ausgesprochen banale, Gebäude zu sehen ist.

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Ulmer Münster | Seitenschiff und Chorgestühl (Syrlin)

30. Mai 2011 Keine Kommentare

Ulmer Münster, nördliches Seitenschiff Ulmer Münster, Chrogestühl, Syrlin

Innenaufnahmen aus dem in gotischen Baustil errichteten Ulmer Münster (Grundsteinlegung war im Jahr 1377). Das Kirchenschiff hat eine Dimension von rund 124.00m Länge und rund 49.00m Breite, die Höhe des Kirchenschiff beträgt rund 42.00m. Der Kirchturm (Fertigstellung 1890) ist mit einer Höhe von 161.53m der höchste der Welt. Das 18.00m lange und für die Gothik ungewöghnlicherweise horizontal gegliederte Chorgestühl gilt als eines der schönsten der deutschen Gothik und wurde von Jörg Syrlin d. Ä und Michel Erhart zwischen 1469 und 1474 hergestellt. Auf dem rechten Bild sind zwei Büsten auf den Pultwangen des Gestühls zu erkennen, diese stellen umlaufend berühmte Personen des Altertums dar. Die linke Figur neben dem Dreisitz stellt den römischen Dichter Vergil dar, die Wahl fiel ua. auf Vergil, da er “ein kommendes Friedensreich und die Geburt eines Sohn Gottes vorhersagte”. Im allgemein wird jedoch angenommen, daß es sich jedoch bei dieser Figur um ein Selbstportrait von Syrlin handelt.  Die auf sich selbst zeigen Haltung der Hände deuten auf den Erschaffer des Chorgestühls hin, die fehlende Inschrift im Sockel (entgegen aller anderen Pultwangenfiguren) untermauert die Annahme. Die rechte Figur stellt den spätgriechischer Schriftsteller und Philosoph Secundus dar. Eine detailierte Übersicht  und weiterführende Informationen sind auf der Seite des Ulmer Münster zu finden.

[ ZM, Planar t*50mm f/2 und Biogon T* 35mm f/2, Kodak Professional TMAX 400]

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urban exploration berlin | Säuglings- und Kinderkrankenhaus Weißensee

15. Mai 2011 2 Kommentare

Säuglings- und Kinderkrankenhaus Weißensee, Berlin

urban .  In der Hansastraße in Weißensee befindet sich der Ruinenkomplex des 1911 eröffneten und 1992 geschlossenen  Säuglings- und Kinderkrankenhaus. Bei der Eröffnung war es das Erste kommunale Krankenhaus für Pädeatrie in Preussen. Der Besuch der verlassenen Anlage war ausgesprochen ernüchternd, nahezu alles ist entweder zerstört, entwendet, abgefackelt oder mit tags überzogen. Überraschenderweise haben “Attilas Horden” in Ihrem blinden Zerstörungswahn zwei einzelne Glühbirnen an einer Lampe übersehen – darüber erstaunt habe ich Sie, wenigstens als eine Art Ikon im Bild, vor der letztendlichen Zerstörung bewahrt.

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Spiegelwelt | (Selbst)reflektion am Potsdamer Platz

27. März 2011 4 Kommentare

Spiegelwelt - Häuser Reflektion in der Glasfassade am Potsdamer Platz

“Construits par nos objets, faits à leur ressemblance,
Nous existons par eux.” – Houellebecq

[Spiegelwelt - Häuser Reflektion in der Glasfassade am Potsdamer Platz, ZM, Biogon T* 35mm f/2, Kodak Professional TMAX 400]

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Biergarten Club A18 | Studentendorf Schlachtensee

2. Februar 2011 Keine Kommentare

Studentendorf Schlachtensee | Biergarten Club A18 “herzlich willkommen im schönen, beschaulichen und denkmal-geschützen ensemble des nationalen kulurdenkmal schlachtensee …!”

Na ja sind wir mal ehrlich, eigentlich hat alles irgendwie zwei Seiten – die eine des Studentendorf Schlachtensees ist halt die denkmalgerechte Sanierung der zwischen 1959 und 1964 errichteten Gruppen- Wohnhäuser mit insgesamt 565 Plätzen und der “orginalgetreuen” Wiederherstellung der Aussen- anlagen. “Ein nationales Kulturdenkmal” wie immer wieder gerne und vehement betont wird. Als Architekten der Wohnhäuser zeichneten sich Fehling, Gogel und Pfankuch und für die Gartenanlage Mattern verantwortlich. Für die andere Seite der Medaille, zwei Doppelhäuser aus den 70er Jahre (Haus 24 bis 27, Architekten: Krämer, Pfennig, Sieverts) mit insgesamt 352 Plätze, sieht es halt echt düster aus, als dass sich diese in einem jämmerlich desolaten Zustand befinden. Diese Häuser sind nämlich nicht in dem denkmalgeschützen Gesamtensemble enthalten. Vermutlich werden deswegen hier nur geringste Mittel zur Instandhaltung und Modernisierung bereitgestellt.
Ach ja – das Bild, das ist der Biergarten (wirklich)  des Club A18, der durch die Selbstverwaltung im Gemeinschaftshaus betrieben wird, diese haben nach langer und zäher Auseinandersetzung mit der Genossenschaft durch diese eine Räumungsklage erhalten. … kwt

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_vertigo 100304

4. März 2010 Keine Kommentare

100304-franzoesischer-dom600px

 

” vertigo is the conflict between the fear of falling and the desire to fall ” -  S.Rhusdie

Blick in den Carillion (v.u.n.o) im Französischer Dom, Nordseite am Gendarmenmarkt, Januar 2010. Das unter der Kuppel freihängende Glockenspiel (Bildmitte) wiegt dezente 29 Tonnen. Der Glockenturms hat eine geschätzte Höhe von rund 50.00m. Anmerkung prodomo: mit ca. 20kg Kameraequipment und einer KHK ist das ein ausgesprochen beschwerlicher Aufstieg.

Pen­tax 645 N, SMC 67 45/4.0, ZÖRK Pro Shift Adpater ProSAP67, Kodak Pro­fes­sio­nal Ekta­color E100 G ]

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