
Foyer der Volksbuehne am Rosa Luxemburg Platz, Berlin. Die Fotografie ist während dem Current 93 Konzert am 9. Mai 2012 entstanden.
Mal am Rande, wer einen neuen Negativscanner sucht, sollt sich schnell überlegen, ob er sich noch den Plustek 7600i Ai kauft. Ja, es ist das Vorgängermodell zum 8200i Ai, aber technisch unterscheiden sich die Typen lediglich dadurch, daß der neuere 8200i Ai mit SilverFast 8 AI Studio iT8 ausgeliefert wird. Der 7600i Ai wird hingegen noch mit dem SilverFast 6.5 AI Studio iT8 vertrieben, ansonsten gleichen sich die Geräte bis auf die Aufschrift. Ach – das Vorgängermodell ist rund 200,00 € billiger und bis Ende des Monats bietet SilverFast beim Kauf des 7600i Ai ein kostenloses Update der Scannersoftware auf die SilverFast 8 Ai Studio Version an.
[Nikon S3 Y2000, Nikkor-S 50mm F/1.4, Kodak Professional T-Max 400]
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Bilder aus der an einer Donauschleife liegenden Munderkinger Altstadt. Munderkingen gehört zum Alb-Donau-Kreis und ist rund 35km südöstlich von Ulm gelegen und gehört zu den Donaustädten. Erstmals wurde Munderkingen 792 in einer Urkunde des Kloster Sankt Gallen erwähnt. Leider habe ich nicht mehr im Kopf wie die stark ramponierte barocke anmutende Kapelle auf dem ersten Bild sich nennt, aber sie mußte in der Weitzmannstraße Ecke Erblach liegen, im Hintergrund ist das Gasthof Adler zusehen. Ich entsinne mich nur noch grob, daß sie zeitweise als Stallung verwendet wurde und das es einen Dissenz der Anwohner und der Stadtverwaltung Munderkingen hinsichtlich der ausstehenden Sanierung und späteren Nutzung gibt, da bodenrechtliche Nutzungsrecht nicht hinreichend geklärt sind – und solang verfällt sie halt weiter.
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“April hath put a spirit of youth in everything.“ – Shakespeare. Nun hat letztendlich doch noch der Frühling in Berlin sein Einzug gehalten.
[Nikon S3 Y2000, Voigtländer SC Skopar f/4 21mm, Tri-X 400]
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Das sind die Überreste der NSA Field Station Teufelsberg in Berlin Grunewald, beide Bilder sind auf dem Gebäude US Radome Unit entstanden. Eigentlich ist der Teufelsberg kein echter “Berg” (sofern man überhaupt davon reden kann), sondern es ist ein künstlicher Trümmer- hügel, mit einer immerhin noch stattlichen Höhe von 114,7 m ü. NN. Auf dessen Spitze die Allierten durchgehend ab 1957 eine Aufklärungs- und Abhöranlage betrieben haben. Nach Abzug der Allierten wurde die Anlage bis 1999 partiell von der Flugsicherheit betrieben. Seither ist das Gelände weitestgehend dem Verfall und Vandalismus preisgegeben. Einige Investoren glaubten sogar, man könne das Gebiet als luxuriöse Hotelanlage mit Stadtvillen [Simulation Quelle: berlinsightout.de] entwickeln, aber diese Ideen wurden relativ schnell auf Grund baurechtlicher Problem beerdigt. Interessanterweise befindet sich im Haupthaus unter der grossen Radarkuppel ein hölzernes Mockup (Vorserienmodell) einer Maisonette-Wohnnug zur Anschauung. Heutzutage ist das eigenmächtige Betreten nicht erlaubt und auch die baulichen Anlagen befinden sich in einem derat schlechten Zustand das vom Betreten abzuraten ist. Mittlerweile möchte die Bezirksverordneten- versammlung (BVV) Wilmersdorf-Charlottenburg die Anlage in Teilen unter Denkmalschutz stellen. Selbst die Stadt Berlin bewirbt schon die Ruine als Sehenswürdigkeit und es werden sogar schon für Touristen offizielle Begehungen des Geländes angeboten (LINK). Und ganz aktuell “Am 19.3.2012 stellte Architekt Hartmut Gruhl bei einem Treffen mit Stadtentwicklungsstaatssekretär Ephraim Gothe und Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte die neuen Pläne seiner Investorengemeinschaft vor, nach denen eine Aussichtsplattform mit Café, ein Ausflugslokal, Veranstaltungssäle und ein Museum mit einem historischen Parcours entstehen soll. Vom Parkplatz an der Teufelsseechaussee soll ein Elektro-Shuttlebus die Besucherinnen und Besucher nach oben bringen. Eigentümer des Geländes: Kölner IGTB GmbH & Co. Investorengemeinschaft Teufelsberg KG, Hartmut Gruhl und Hanfried Schütte” Quelle: www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/teufelsberg.html. Mal sehen was passiert, wenn die Investoren es endlich bemerken, daß im aktuellen FNP (2012) der ehemalige Vorhaben- und Erschließungsplan aufgehoben wurde und das SO (Sonderbaugebiet) wieder in ein Waldfläche mit Schadstoffbelastung geändert wurde.
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Street – Yoga. Vor allem in Kreuzberg und Neuköllen kann man, sofern man mal doch den Kopf hebt, mitlerweile ca. 500 dieser kleinen aus Kork und Holzstäbchen hergestellten Figuren an Strassenschildern finden. Die kleinen Korkfiguern stellen im übrigen reale Yogastellungen dar, der Erschaffer (J. Foos – street yoga) ist nebenbei auch praktizierender Heilpraktiker und möchte “den Berliner, mit den Figuren, eine kleine Freude machen”. Die Idee zu den kleinen Figuren stammt vom Londoner Strassenkünstler Slinkachu mit seinen “little people project” ab.
Ach ja das bekannte Haus im Hintergrund mit der bezeichnenden Slogan “bonjour tristess” ist von Álvaro Siza Vieira.
[Contax G2, Zeiss-G 90mm f/2.8 Planar, Kodak Tri-X 400]
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“I put my arms around you, your body stalls and droops
I give you consolation but there’s nothing I can do”
Als Fotograf sucht man den richtigen Zeitpunkt bzw. Moment, in dem man nicht nur ein interessantes Motiv sieht, sondern der einem eine ganze Geschichte erzählen kann.
Der 200. Artikel, schönes Jubiläum – eigentlich ist es ja an Zeit ein Resumee zu ziehen, aber nicht heute. Einen Gruß und Dank an alle, die mich in den letzten Jahren als Architekt/Fotograf begleitet haben.
[Contax G2, Zeiss-G 21mm f/2.8 Biogon, Kodak Tri-X 400]
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[Years of solitude had taught him that, in one's memory, all days tend to be the same, but that there is not a day, not even in jail or in the hospital, which does not bring surprises, which is not a translucent network of minimal surprises.] – Jorge Luis Borges
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lange, lange hin
zieht der fluß sich wie ein strich
durchs verschneite moor. [nozawa boncho]
Mir ist momentan doch etwas zu kalt zu fotografieren, eine analoge Hasselblad oder Nikon S3 (beide Vollmetall) funktionieren zwar noch wunderbar bei rund minus 20 Grad, trotzdem frieren dann einem schon fast die Finger am Gehäuse fest.
Die insolvente Firma Kodak hat heute die digitale Filmsparte für das erste Quartal vollständig begraben, die analoge Filmsparte wird weiterhin hergestellt und arbeitet zudem noch gewinnbringend – es gibt also noch Hoffnung (quelle: british journal of photography).
Der “Lars Müller Verlag” hat mir dankenswerterweise wieder eine Neuerscheinung, nämlich “Dan Graham – New Jersey”, zur Verfügung gestellt, diese Buch werde ich hier demnächst umfassend rezensieren. Und zudem hat sich meine Kamerasammlung um eine “mint” Contax G2, mit den passenden 21, 45 und 90mm Objektiven erweitert, auch dazu später mehr – aber erstmal ausprobieren.
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Urban exploration Berlin: Bierlager in der Ruine der ehemaligen Bärenquell Brauerei in Treptow, Niederschöneweide an der Schnellerstraße. Von 1882 bis 1994 wurde auf dem riesigen Gelände unter verschiedenen Sorten- und Herstellernamen Bier (Borussia-Brauerei, Schultheiß-Brauerei, ab 1954 VEB Schultheiß Brauerei, 1959 VEB Berliner Brauereien, ab 1991 Henninger Bräu) gebraut. Ab 1959 wurde dort das “Bärenquell” Bier hergestellt, was letztendlich dem Areal den Namen gab. Ähnlich dem Kinder- und Säuglingskrankenhaus ist der Zerstörungsrad der zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden so erheblich, daß letztendlich wohl nur noch ein großflächiger Abriß übrig bleibt – hier kann der Denkmalschutz unter aufbringen erheblicher finazieller Mittel wohl nichts mehr nachhaltig retten. Eigentlich, wenn man den Zustand der Anlage betrachet ein ausgesprochen uninteressantes Ziel, außer man interessiert sich für nahezu alle un-/kreativen Formen des Vandalismus, unmengen an guten und unglaublich schlechten Graffitis und Wandgemälden, zwei ehem. illegaler Klubs wovon einer unter dem Dach des Bierlagers zu finden ist und natürlich massenhaft Etiketten der ehem. Bärenquellflaschen sowie Dauben von alten Holzfässer. Vielleiht habe ich ja auch deswegen nicht viele Bilder angefertigt – ansonsten netter Ausflug und der Zugang zum Grundstück ist auch kein Problem (aber nicht erlaubt!).
[ Zeiss ZM, Planar T* 50mm f/2, Kodak Professional Tri-X 400]
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“In the depths of the mirror the evening landscape moved by, the mirror and the reflected figures like motion pictures superimposed one on the other. The figures and the background were unrelated, and yet the figures, transparent and intangible, and the background, dim in the gathering darkness, melted into a sort of symbolic world not of this world.” — Yasunari Kawabata
Mal abgesehen von geometrischen mustern und strukturen (natürlichen wie artifiziellen, egal ob form oder farbe) bilden reflektionen immerschon ein großer teil meiner fotografische aufmerksamkeit. Relektionen erfordern vom betrachter immer einen zweiten intensiven blick – den auf das objekt in der tiefe des abbildes und den bildgeber an sich. Der blick in den spiegel der relektion gleicht einer wiederspiegelte artifiziellen welt hinter der relektion, als decodiertes fragment der uns umgebenden realität.
[ Zeiss ZM, Planar T* 50mm f/2, Kodak Professional E100G]
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Euch allen noch ein schönes neues jahr und viel spaß beim fotografieren.
Ausblicke auf 2012 haben wir ja schon einige: zeiss kann das groh der zm objektive in frühestens 2 monaten wieder in europa liefern (ja cosima produziert wieder) und hoffentlich existiert ende 2012 noch eastman-kodak und es besteht dann noch die möglichkeit die 135/120 professional filme zu kaufen (ich meine keine restbestände) – ich würde nach dem stand der dinge nicht unbedingt darauf wetten, aber hoffen wir das beste. The impossible project liefert wieder “polaroid” filme, wobei deren qualität doch noch erheblich schwankt. Fotogeschäfte kommen und gehen, zumindest hat ehemals wüstefeld nunmehr leistenschneider, nun auch im neuen gewande, die exellente sw-entwicklungs ausser hause wenigstens beibehalten. Leica hat mit dem englischen hersteller von fototaschen billingham eine “spezielle” fototasche für den style-bewußten leicauser entwickelt, das erfreut das herz der unter gas (gear acquisition syndrome) leidenden fotografen (ps. ein “turnbeutel” mit gestickten leica logo ist auch dabei – warum auch immer), natürlich wird dafür auch ein echt leica typischer hochpreise aufgerufen. Okay, die kleine tasche ist genau das was ich schon lange gesucht habe und dazu ist sie wirklich praktisch. Ach ja, eine artfremde zeiss zm und/oder nikon s3 y2000 oder ähnliche artverwandte kameras passen da auch ohne probleme rein.
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Zweimal ein Fotoautomat und zwei Personen ergeben gleich zwölf Bilder. Warschauer Straße, Berlin Friedrichshain
Schön, daß man die XPan im Panoramamodus auch für Streetphotography gebrauchen kann. [Hasselblad Xpan, 45mm f/4, Kodak Professional Tmax-400]
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Detailaufnhamen der Skulptur “Cerberus 2000″ aus der Reihe “Implosionen” von Ewerdt Hilgeman an der Ecke Nachodstraße und Bundesallee vor der Investitionsbank Berlin (nomen est omen). Die 1,50 t und rund 8,00 m hohe stark deformierte Skulptur ist aus 3mm starken Edelstahl gefertigt und soll den Höllenhund Cerberus aus der griechischen Sagenwelt symbolisieren.
Die extremen Deformationen entstehen dadurch, daß der Künstler die Skulpturen geradezu “implodieren” läßt, indem er die Luft aus den druckdichten Edelstahlhohlkörpern evakuiert. „Ich deformiere einen geometrischen Körper.
Die Menschen planen, wir planen alles, und so plane ich auch meine Würfel, meine Pyramiden, meine Säulen. Dann wird die Luft herausgesaugt, die Luft von Außen drückt dagegen. Sie ist mein Meißel, mein Hammer, mein Werkzeug“, erläutert Hilgemann seine Arbeit. „Ich bin ein Luftschmied.“ (Presse, Messer Group, 01.08.2011)
[Zeiss ZM, Biogon T* 35mm f/2, Kodak Professional E100G]
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Kontrollfeld im Steuerstand der Bestückungsanlage am Changierkran.
Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel, beherbergt den letzten in Westeuropa existierenden und stillgelegenten Siemens-Martin Ofen (ca. 1963 in Betrieb genommen und 1994 unter Denkmalschutz gestellt). Ein paar weiter Bilder sind noch hier zu finden.
[Hasselblad Xpan, 45mm f/4, Kodak Professional Tmax-400]
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Die beiden Touristen hatte ich wortwörtlich nur am Rande wahrgenommen, das Bild hatte ich nur aus der Hand geschossen, ohne durch den Sucher zu schauen und so bleiben die beiden auch nur eine flüchtige Randerscheinung im Bild.
[Nikon S3 Y2000, Voigtländer SC Skopar f/4 21mm, Tri-X]
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