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Archiv für die Kategorie ‘praxis’

XPan Adapter Hasseblad | Nikon F und PC-NIKKOR 28mm f/3.5 AiS

25. Februar 2012 Keine Kommentare

Nikon Adapter und PC-Nikkor 28mm f/3.5 AIsHasselblad XPan mit Nikon Adapter und PC-Nikkor 28mm f/3.5 AIs

Für das Sytem wurden drei verschiedene Objektive hergestellt, wovon des 30mm Objektiv mit externen Aufstecksucher sicherlich das teuerste und seltenste Objektiv ist. Nur mal ein Beispiel: eine gebrauchte und sich im guten Zustand befindliche mit 45mm und 90mm Objektiven ist für rund 2.000,00 € zu erhalten. Ein TC 30 mm f/5,6 Super-EBC Fujinon kostet mit externen Sucher glatte 2.600,00 €. (Anmerkung: Die war eine Kooperation zwischen Hasselblad und Fuji, beide Firmen haben die und Objektive unter unterschiedlichen Namen und Farben vertrieben). Das orginale Hasselblad XPan 30mm Objektiv dürfte sicherlich nochmals rund 300,00€ mehr kosten. Es gibt jedoch eine kostengünstige Alternative, die ich hier mal kurz vorstellen möchte. Es handelt sich um einen XPan Adapter, der es ermöglich das PC-Nikkor 28mm f/3.5 an die XPan anzuschließen. Warum ein Shift-Objekt? Relativ einfach, nur die PC-Objektive haben eine so großen Bildkreis um nahezu die gesamte Negativfläche von 24,00 x 65,00 mm abzudecken (dazu jedoch später mehr). Die Kosten für diese Substitution belaufen sich auf rund 50,00€ für den XPan Adapter und nochmals 750,00€ für ein gebrauchtes PC-Nikkor f/3.5 Objektiv. Glücklicherweise hatte ich schon während meines Architekturstudiums in den 90er Jahren das entsprechende Shift-Objektiv für sehr viel Geld zugelegt. Im Folgenden wollte ich das Objektiv und den Xpan Adapter auf Funktionalität und Qualität der Abbildung testen, dazu habe ich in an der Spree zwei Bilder mit dem Standard 45mm Objektiv und dem PC 28mm angefertigt. Durch den XPan Adpater reduziert sich die nominelle Brennweite von 28mm auf rund 30mm.

Hasselblad XPan, 45mm f/4 Gesamtbild, KreuzbergHasselblad XPan, 45mm f/4 Detailausschnitt

[Hasselblad XPan, 45mm f/4, Blende 22, Kodak Tri-X 400, Mediacity Spree Kreuzberg]

Die erste offensichtliche Erkenntnis nachdem ich die zwei verschiedenen Negative auf einem Agfa Arcus 1200 (ja, der ist Antik und funktioniert auch nur noch leidlich) eingescannt hatte, lag in den massiven Qualitätsunterschieden in der Abbildungsschärfe der einzelnen Objektive. Ehrlich gesagt kann das Hasselblad 45mm Objektiv in dieser Hinsicht nur als extrem scharf bezeichnet werden (siehe Abbildung oben und Detailausschnitte im Vergleich). Allerdings sollt man jeodch beachten, daß die Hasselblad XPan Objektive im eigentlichen Sinne schon Mittelformatobjektive auf einem 35mm System sind und das PC-Nikkor eigentlich nur einen Bruchteil des vorhandenen Bildkreises nutzt, trotzalledem sind bis in die äußeren Randbereiche keine Abberationen in der Abbildungsebene zu erkennen.

Hasselblad XPan, Nikon AIs Adapter, PC-Nikkor 28mm f/3.5 Gesamtbild, KreuzbergHasselblad XPan, Nikon AIs Adapter, PC-Nikkor 28mm f/3.5 Detailausschnitt

{Hasselblad XPan, PC-Nikkor 28mm f/3.5, Blende 22, Kodak Tri-X 400, Mediacity Spree Berlin Kreuzberg ]

Auffällig ist die beidseitige Randabschattung, die das Negativ um ca 2,00 mm je Seite reduzieren, so daß eine effektive Negativgröße von immerhin noch 24,00 x 61,00 mm verbleiben. Die deutliche Abschattung wir durch den zu geringen Bildkreis des Nikkor Shiftobjektiv erzeugt, was aber sich  m.E. nicht wirklich als problematisch in der Handhabung erweist.  Ein durchaus gravierenderes Problem ist jedoch die optische Qualität des Objektives (siehe hierzu Abbildung Detailausschnitt). Weiterhin ist der fehlende Sucher ein Problem, es ist aber möglich einen externen abgeklebten 15mm Sucher von zB. Voigtländer zu verwenden (Anmerkung: der Sucher ist im übrigen fast halb so teuer wie ein gebrauchtes PC-Nikkor 28mm im durchschnittlichen Zustand, also immerhin noch rund 300,00 €)  

Zusammenfassend lässt sich sagen, daß der XPan Apdater in Verbindung mit dem PC-Nikkor 28mm eine kostengünstige Alternative zu dem Hasselblad 30mm Objektiv ist, jedoch sind die Einbußen in der Qualität der Abbildung augenfällig. (Die Qualität des Ausdrucks hängt u.a. davon ab, welcher Film und welcher Scanner verwendet wird, mit den Hasselblad Objektiven bei gleichen Bedingungen gedruckte Größen bis max 150,00 cm x 55,00 cm relativ leicht zu erreichen. Das ist mit Sicherheit nicht mit den PC-Nikkor zu erreichen, eine deutliche Qualitätsabnahme ist hier schon ab 30,00 x 11,0 cm zu erkennen.) Alles in allem kann die Adapterlösung nicht das Hasselblad 30mm f/5.6 Objektive  ersetzen, jedoch ist es immernoch eine gute Möglichkeit, bevor man Unsummen ausgibt, zu testen ob einem die Panorma Superweitwinkel- liegt. 

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panoramafreiheit, strassenraumfreiheit und unnötige diskussionen

18. Januar 2012 Keine Kommentare

fassade-friedrichstrasse-spreedreieck

Heute morgen lief ich an einer neuen baustelle in der nähe vorbei. Die dortigen bauarbeiten sind noch im frühen anfangsstadium und erstrecken sich ausschließlich auf abbrucharbeiten. Nun haben die fleissigen bauleute alle zwischendecken abgerissen und die alten aluminumdeckenproilträger (cw-profile) einem riesiegen wollknäul gleich, mit einem durchmesser von rund 3.00 bis 4.00 m, vor dem haus aufgehäuft – eine schöne plastische struktur und ready made plastik, also fotoapparat raus und – falsch, ein etwas älterer baumensch eilt zu mir hin und mit unmissverständlich drohendem ton herrscht er mich an “hey, machst du foto? darfst du nich!” Ach ja, aber selber läuft er mit schlappen und ohne bauhelm auf einer durch die sigeko (sicherheits- und gesundheitsschutzkoordinator) ausgezeichneten baustelle rum, und genau neben ihm hängt an der wand ein sehr gut sichtbarer hinweise nach der sicherheits- und gesundheitsschutzkennzeichnung am arbeitsplatz (BGV_8) mit dem inhalt: tragen von helmen und schutzschuhen auf dem bau – na der ist doch genau der richtige um mir zu erklären was erlaubt ist und was nicht. Das erfreut einen und klingt nach einer netten und absolut überflüssiger diskussion über panoramafreiheit und straßenbildfreiheit – und das noch am frühen morgen. Und da ja bekanntlich volkes seele ja mal ganz schnell überkocht gesellte sich sofort und ungefragt ein durchaus netter aber mir gänzlich unbekannter mensch hinzu und behauptet mit leicht nasalem tonfall “nein, alles fotografieren im strassenraum im gesamten und private häuser im speziellen ist verboten und überhaupt hat ja schon der fall mit amazon das ganz deutlich gezeigt ….”.  Äh stop, hat der grade was von amazon gesagt – ja okay, hat etwas gedauert bis ich verstanden habe, dass dieser unausgesprochene experte eigentlich google streetview meinte und da gibt es ja schließlich auch panoramabilder. Na ganz toll, aber bitte gehen sie doch einfach weiter. Also für alle, die es interessiert, ein schneller exkurs für den groben überblick: panormafreiheit und strassenraumfreiheit:
Panoramafreiheit ist durch § 59 “Werke an öffentlichen Plätzen” des uhrheberrechtsgesetzes definiert: “(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht. (2) Die Vervielfältigungen dürfen nicht an einem Bauwerk vorgenommen werdenWerke an öffentlichen Plätzen” Es handelt sich also um das aussenaufnahmen von “… und Gebäuden und anderen in der Öffentlichkeit installierten urheberrechtlich geschützten Werken” ohne Zustimmung des Urhebers zu erstellen. Dabei ist die benutzung von hilfsmittel wie zB. leitern, hubkräne und platformen ua. durchgehend nicht erlaubt. Innenaufnahmen hingegen werden grundlegend nicht durch die Panoramafreiheit gedeckt.
Die strassenraumfreiheit ist grundlegend einfacher beschreiben: “Auch das Eigentumsrecht bleibt von der Panoramafreiheit unberührt. Allerdings kann ein  Eigentümer eines Gegenstandes, der im öffentlichen Straßenbild sichtbar ist, aus dieser Rechtsposition heraus Fotografieren seines Gegenstandes nicht verhindern. Der Eigentümer kann nur materielle Einwirkungen auf sein Eigentum verhindern. Wer also sein Eigentum öffentlich sichtbar präsentiert, … ,muss das Abbilden und Verwerten durch Fremde hinnehmen. Dies allerdings nur, soweit es lediglich um die reine Abbildung geht.” [Zitat: RA Peter ELLER]
Gemeinsam ist der panoramafreiheit und strassenraumfreiheit jedoch die grundlegende definiton den öffentlichen raum und dessen zugänglichkeit, was den eigentlichen kern der jeweiligen definition berührt: Der aspekt öffentlich wird demnach wie folgt bezeichnet: “Öffentlich sind Wege, Straßen und Plätze immer dann, wenn sie für jedermann frei zugänglich sind und nach Widmung im Gemeingebrauch stehen.” [ELLER] Die panoramafreiheit und strassenraumfreiheit werden aber dort begerenzt wo andere rechte vorzugsweise zur geltung  kommen,  dazu zählen vor allem die persönlichkeitsrechte, also das recht am bild.

und noch ganz viel spass beim diskutieren….

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Hasselblad XPan | Panorama Hochbahn Kreuzberg

5. September 2011 2 Kommentare

Hochbahn Kreuzberg

Im Jahr 1998 entwickelte mit Fuji und Horseman gemeinschaftlich die Messfeldsucherkamera, die bis heute bei den Messfeldsucherkameras eine einzigartige Funktion aufwiest. Die ist baugleich mit der Fuji TX-1, die ausschließlich auf den Japan Markt verkauft wurde. Die aus Titan gefertigte ist mit einer Größe von 166 mm x 82 mm x 51 mm (BHT) handlich und nur geringfügig größer als andere Messfeldsucherkameras (zum Vergleich: ZM 138 mm x 72,5 mm  x 32 mm) und wiegt mit dem 45mm Standardobjektiv rund 735.00 gr. Das Besondere an dieser sieht man schon an dem obigen unbeschnittenen Bild, die ist in der Lage nicht nur KB-Bilder im Standardformat 24 x 36 mm zu erstellen, sondern auch Panoramabilder mit den Abmessungen 24 x 65 mm (ohne großartige Vignettierung, zumindest bei dem 45mm Objektiv), das Format kann während des Fotografierens mit einem mechanischen Schalter an der Rückseite auswählen werdem. Fotografiert man einen kompletten Film im Panoramaformat, stehen einem auf einem 135 Film insgesamt 20 Aufnahmen zur Verfügung. Damit das Panoramaformat überhaupt möglich ist, verwendet die kompakte gebaute Mittelformatobjektive, zur Verfügung stehen Objektive von Fuji (mit Hasselblad Branding) mit den Brennweiten von 30mm (mit Aufstecksucher), 45mm und 90mm. Umgerechnet entspricht das einer KB-Brennweite von ca. 17, 25 und 50mm. Das 30mm Objektiv muss mit einem Centerfilter betrieben werden um die Vignettierung am Rand abzumildern. Sofern SW-Filme und das 45mm Objektiv benutzt werden, ist die Verwendung eines Centerfilter unnötig, da  eine Randabschattung nahezu nicht wahrnehmbar ist, bei Durchlichtfilme hingegen schon – aber bei diesem Punkt herrscht allgemeine Unstimmigkeit, ich zumindest habe keien Vignettierung feststellen können. Ansonsten besitzt die eine Mittelpunktbetonte TTL-Belichtungsmessung mit manuellen Nachführmessung, eine maximale Belichtungszeit von nur 270 Sekunden und eine Zeitautomatik mit der Möglichkeit der Belichtungskorrektur – und genau da ist, mir völlig unerklärlich warum, des grösste Problem mit der . Die Belichtungszeit wird nicht in das Sucherfeld eingespiegelt, sondern steht auf dem LCD Diplay auf der Rückseite der . Wer um alles in der Welt hat sich das einfallen lassen? Kurzum, fotografiert man im AV – Mode sieht man die Belichtungszeiten nicht und muss die vom Auge nehmen und auf dem Display auf der Kamerarückseite nachschauen. Mir persönlich ist das egal, da ich ohnehin lieber im “shutter priority” Modus arbeite, in diesem Fall wird das Messergebnis  in Form der klassischen Nikon F2 “- 0 +” Anzeige als LED Info im Sucher angezeigt – die Angaben haben sich als ausgesprochen akkurat erwiesen (mit einem Gossen Digisix nachgemessen). Jeder der schonmal mit volltändig manuellen Kameras wie zB. der , Leica III usw. gearbeitet hat wird mit dieser Einschränkung sicherlich keine Probleme haben. Der Filmtransport und die Auslösung sind vollständig elektronisch gesteuert sehr leise und lassen auch unbemerktes Fotografieren zu.  Die optische Qualität der Objektive ist hervorragend, im Vergleich dazu erscheint mir das Voigtländer Skopar 21mm f/4 als relativ unscharf – und das gilt schon als extrem scharf.

110904-xpan-cameraIm Jahr 2003 wurde die XPan überarbeitet und als XPan II auf den Markt gebracht, die Verschlußzeit wurde nunmehr im Sucherfeld angezeigt, die maxmiale Verschlusszeit wurde auf 540 Sekunden angehoben und das Einstellrad für die Filempfindlichkeit wurde von der Frontplatte entfernt, ausserdem sind nun Mehrfachbelichtungen möglich. Im Jahr 2006 wurde die Produktion eingestellt, Grund dürfte dafür ua. die “Elektronikschrott-Richtlinien” der EU sein. Für die, die sich das 30mm nicht leisten könne, immerhin kostet das Objektiv gebraucht noch rund 2.800,00€, gibt es einen Adapter um ein Nikon PC-Nikkor 28mm f/3.5 an die XPan anzuschließen. Jedoch wird dadurch das Bild um insgesamt 2mm in der Horizontalen beschnitten. Gebrauchte “near mint” Xpan kosten mit einem 45mm Objektiv rund 1.500,00 €, bei der XPan II muss man schon mit rund 2.300,00€ rechnen – ob nun die überarbeite Version den Mehrpreis rechtfertigt bleibt jedem selbst überlassen. Einen Review der Xpan ist auf “luminous landscape” nachzulesen und die orginale Hasseblad XPan Broschüre habe ich auch noch gefunden.

[Hasselblad Xpan, 45mm f/4, Kodak  Professional Tmax-400]

 

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_rollei 35 manuals 110708

8. Juli 2011 Keine Kommentare

Noch mehr Handbücher: Reparaturanleitung bzw. Servicehandbuch für die 35, gilt aber nicht für die Typen TE/SE, B35 C35 und LED.  Das Hand- bzw. Servicebuch behandelt die zwischen 1966 und 1975  in Deutschland und Singapur produzierten 35 “Urtypen” mit den Tessar 40mm f/3.5  und den zwischen 1972-1973 produzierten 35′er mit einem Schneider S-Xenar 40mm f/3.5 (Gesamtstückzahl  527.000 Stück). Jeder der diese kennt, weiß das das Scharfstellen der nur auf Schätzen der Distanz basiert und darin ist nicht jeder wirklich gut. Bei geschlossener Blende ist das nun wieder kein wirkliches Problem, bei langsamen Filmen und ungünstigen Lichtverhältnissen wird das jedoch ganz schnell zu einem Vabanquespiel. Nicht jeder möchte mit einem Leica Disto Laserentfernungsmesser rumlaufen, der zudem noch doppelt so groß wie die selbst ist. Daher habe ich eine Distanzkarte zum Ausdrucken erstellt, die Anregung hierzu habe ich auf dieser Seite gefunden.

Anmerkung: Interessanterweise gibt als circle of confusion (coc oder Zerstreuungskreis) einen Wert von 0,025 mm [c=d/1730, wobei d = 43,25mm Bilddiagonale von 135 Format] für die Objektive an, und nicht die theoretischen 0,030. Siehe hierzu beiliegendes PDF “Rollei 35 – DOF”. Für alle die mit theoretischer Optik nicht Viel am Hut haben – der Wert ist eine Einflussgröße für die Bemessung der Tiefenschärfe und der Hyperfokaldistanz – in diesem Fall liegt die Differenz zwischen den COC-Wert und dem Theoretischen Wert bei Blende 4  schon um die 3.00m. Alle die sich weiterführend damit auseinandersetzen wollen, sollten vielleicht  HIER/a> weiterlesen.

Ach ja, wiedermal ist die Quellen der Bücher nicht mehr bekannt, falls jemand diese kennen sollte, kann er es mir ja posten.

Rollei 35 - Servicehandbuch Reparatur (120)
Rollei 35 - Bedienungsanleitung (117)
Rollei 35 - depth of field chart (76)
Rollei 35 - Distanzkarte (92)

 

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Nikon S3 Year 2000 Millennium Model

29. Juni 2011 Keine Kommentare

Nikon S3 Year 2000 Limited Edition Kolonadenhof am der alten Nationalgalerie, Berlin 2011

Diese unbenutzte und zudem orginalverpackte Year 2000 Millennium Model Messfeldsucherkamera mit dem passenden Nikkor-S 50 mm f/1.4 Objektiv habe ich vor kurzem bei der Westlicht Auktion in Wien günstig erstanden. Die damals als Sammleredition gedachte /2000 ist eine detailgetreue Replik der S3 von 1958 mit nur marginalen optischen Änderungen. Die ist vollständig mechanisch und besitzt einen horizontalen Tuchverschluss mit max. 1/1000, das Sucherfeld hat eine Vergrößerung von 1:1 (basierend auf 60mm Basisbrennweite). Die 35mm, 50mm und 105mm Framelines sind entgegen der Nikon SP Variante in das Sucherfeld direkt eingraviert. Die mechanische Fokussierung kann zzgl. durch ein Rädchen mit dem Indexfinger in der Nähe des Auslösers auf der vordern Seite der getätigt werden (wie u.a. Contax II). Die Gesamtstückzahl der hergestellten Kameras wurde aufgrund der großen Nachfrage von 2000 Stck. auf 8000 Stck angehoben, wobei dabei Sättigung des japanischen Marktes und der hohe Grundpreis überschätzt wurden. Daher sind einige wenige Exemplare u.a. nach Deutschland gekommen, diese sollten damals “wahnsinnige” 11.900,00 DM kosten. Das einzig wirklich ärgerliche an der ist, dass zu einem zusätzliche Objektive und Zubehör unglaublich selten und teuer sind, und zum anderen das RF-Mount Bajonett nicht mehr hergestellt bzw. weiterentwickelt wird. Voigtländer stellte die Produktion von passenden “S” und “SC” Objektiven 2005 ein und Carl Zeiss fertigte eine “limited edition” des 50mm Planar im Jahr 2006 an. Für alle die sich weiterführend mit dieser beschäftigen wollen, habe ich ein paar Links rausgesucht: Photography in Malaysia (wahrscheinlich die umfangreichste Quelle für Nikon Kameras und Objektive überhaupt), und Camerquest. Momentan begleitet mich diese Kamera im Wechsel mit der Zeiss Ikon ZM und dem 50mm t* Planar f/2.

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_editorial – fachgeschäfte kamera und fotografie 110614

14. Juni 2011 Keine Kommentare

Heute habe ich eine Liste der bekanntesten und Reparaturwerkstätten für gebrauchte und/oder neuwertige Kameras, Objektive sowie sonstige fotografischer Ausrüstung in zusammengetragen. [Stand Mitte Juni 2011]. Warum? Ich war am Wochenend in auf der Suche nach einem “normalen” UV Filter von B+W MRC 042 Filter – nichts, nicht mal die üblich Verdächtigen hatten was auf Lager – und wir sind hier in . Ach, falls ich das einen oder andere Geschäft vergessen habe sollte, schreibt doch einen kurzen Kommentar und ich werde ihn dann in die Datenbank mit aufnehmen. Die Notizen spiegeln nur meine Meinung (bisher) wieder und sollten auch nur als Anhaltspunkt verstanden werden. Die Liste bezieht sich momentan ausschließlich auf und verzicht auf den Anspruch der Abgeschlossenheit.

(Anmerkung [03-2012]: Eigentlich schon erstaunlich, dass ich keine Rückmeldung über weitere Geschäfte bekomme – dass können doch wohl wirklich nicht alle Fachgeschäfte für Fotografen in Berlin sein, oder täusche ich mich ?)

fachgeschäfte für neue/gebrauchte  analoge und digitale kameras, zubehör und fotografien [berlin, stand januar 2012]

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_editorial – filmentwicklung 110309

9. März 2011 Keine Kommentare

Ich sehe ja ein, daß im Zeitalter der Digitalfotografie analoge Dienstleistungen sich für viele Geschäfte nicht mehr rentieren, aber mittlerweile schliessen auch immer mehr Labore oder geben die klassische Filmentwicklung, Vergrößerung und/oder Abzüge komplett auf. Vor ein paar Tagen hat dann auch noch mir mein Fachgeschäft, bei dem ich seit Jahren Filme entwickeln lasse mitgeteillt, daß sie den E6-Prozeß in ein anderes Fachlabor ausgelagert haben und ich nunmehr 14 Tage (VIERZEHN TAGE!) auf die Entwicklung warten muss.  Reichlich entnertvt habe ich mich in (wohlgemerkt in , nicht irgendwo in einer Kleinstadt) auf die Suche nach den letzten verbliebenden “Nischenanbietern” gemacht und hier für alle Fotografen die noch analog arbeiten aufgelistet.

fachgeschäfte für entwicklung, druck analoger und digitaler fotografien [berlin, 2011-03]

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_vertragsrecht: architekten und fotografen 100818

20. August 2010 Keine Kommentare

100809-band-des-bundes-01-600px

“Der Architekt wirbt durch sein Werk”

skizzen, pläne, bilder und fotografien sind zweifelsfrei die wichtigsten kommunikativen medien im architektonischen prozeß. Beauftragt ein architekt einen spezialisierten fotografen, dann unter der prämisse, daß dieser das gebäude nach aussen hin kommunizierbar und für jeden erlebbar macht und zwar durch seine eigene gestalterischen möglich- und fähigkeiten, die es ihm erlauben unterschiedliche interpretation des gebäudes zu erzeugen. “Bei einer solchen beauftragung sind jedoch verschiedene aspekte des urheberrechts, vor allem des fotografen, aber auch des architekten, zu berücksichtigen und entsprechende vertragliche regelungen zu treffen. Neben dem gegenstand der beauftragung sollten insbesondere die übertragung und einräumung von nutzungsrechten eindeutig geklärt werden.” (AK BW)

Ein erstes beispiel: ein fotograf kann die vermarktung der bilder gegenüber potenziellen kunden übernehmen. Für den architeketen entsteht dadurch ein finazieller vorteil, da dieser ein geringeres honorar an den fotograph zu zahlen hat, nachteilig daran ist, daß er gleichzeitig auf weitere verwertungs- und nutzungsrechte verzichten (ausgenommen für eigenwerbung in form von flyern und/oder homepage) muss. Das  kann dazu führen, daß fotografen bilder der gebäude gänzlich ohne kosten für den architekten anfertigen und diese anschließen vertreiben, in der hoffnung auf ein höheres honoar bei publikation. Im extremfall fertigt der fotograf ohne zustimmung des architekten oder bauherr bilder der gebäude an, dabei beruft sich der fotograf auf die sog. panoramafreiheit, die in artikel §59  abs. 1 des urhebergesetzes geregelt ist.  Dieser paragraph erlaubt ihm aus dem öffentlichen raum heraus bilder von gebäuden zu erstellen und diese dann ggf. komerziell zu veräussern. Verboten hingegen sind kommerzielle vermarkung von gebäuden die als “kunstwerken” gelten , als diskurs siehe hierzu (Az. – 5 U 12/09, 5 U 3/09 und 5 U 14/09) des OLG Brandenburg.

Ein weiteres beispiel. Kommt ein vertrag zwischen architekt und fotograph zustande, muss die verwendung sowie die nutzung der bilder schriftlich vereinbart werden, jedoch davon kategorisch ausgeschlossen ist das urheberrecht des fotografen, dies währt noch 70 jahre nach dessen ableben. Der fotograf muß grundlegend immer erklären, daß die bilder frei von rechten dritter sind.  Jedoch werden bestimmte meistens auf den architekten festgeschrieben, dazu zählen insbesondere rechte, wie die weltweite uneingeschränkte vervielfältigung sowie die unbeschränkte verbreitung sowie der veröffentlichung umfassen. In diesem fall entsteht für den fotograf ein finanziellen nachteil, da ihm das zweitverwertunsgrecht an den bildern rechtlich vorenthalten ist, das führt dazu, daß er eine höhere honorarrechnung verlangen muß.  Desweitern wird er auf grund des fehlenden finanziellen anreiz auf ein weitervermarktung der arbeit verzichten. Für den architekten offenbart sich daraus ein vorteil, da jederzeit über die verwendung der bilder verfügen kann. Es bestehen aber noch weitere zwingende gründe die nutzungsrechte an den architekten zu übertragen: diese entstehen zumeist bei innenaufnahmen und resultieren aus dem besonderen innenverhältnis des bauherren zum architekten und vice versat. Mit einem verbrieften copyright behält der architekt  die vollständige kontrolle über sämtliche veröffentlichungen seiner arbeit und den daten seiner auftraggeber.

“ich gehe von dem aus, was da ist, nicht von dem, was das Büro gerne gehabt hätte” – hutmacher

Die architekenkammer baden-württemberg (i.f. ak bw), hat zu diesem thema ein merkblatt herausgegeben: Merkblatt Fotovertrag - (c) AK BW (51).

Errata: Die american society of media photographers (asmp) hat ebenfalls zu diesem thema ein umfangreiches pdf mit dem  titel “Working with an architectural photographer” herausgegeben: Working with an architectural photographer (29), desweitern hat die asmp eine checkliste speziell für architekturfotografie entwickelt: architectural photography checklist (asmp) (26). Für die richtigkeit der angaben in den jeweiligen dokumenten wird keine haftung übernommen, sämtliche rechte an den dokumenten liegen bei den jeweiligen Herausgebern

Die initiative plus (picture licensing universal system) bietet ebenfalls ein umfangreiche übersicht über nutzungsrechte (engl.).

(Quellen u.a. : Fred Wagner, Deutsches Architektenblatt – Ausgabe Ost, 05/10; Merkblatt Fotovertrag der Architektenkammer BW; “Working with an architectural photographer”, American Society of Media Photographers (ASMP) )

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_standing on the beach

1. Juli 2009 1 Kommentar

090625-pano-bw-small

…passende Gelengenheit mal das neue autodesk “sticher unlimeted 2009″ panorama tool zu testen – 8 einzelne Aufnahmen ohne Winkelabgleich, ohne Gegenlichtblende und Freihand.  Das Ergenbis ist mehr als überraschend. Farbübergänge, perspektivische Verzerrungen und horizontale Abgleich sind ohne Beanstandung  zu erledigen. (Siehe Link im Bild). Die vertiklae Helligkeitesunterschiede sind der fehlenden Gegenlichtblende geschuldet.

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_anamorphe panorama lochkamera

29. Mai 2009 Keine Kommentare

omniscope_anamorph.jpgomniscope_interior.jpgSeit geraumer zeit möchte ich eine anamorphe bauen und da ich momentan etwas zeit aufbringen kann, habe ich angefangen die konstruktiven grundlagen zu erarbeiten. Zum glück bin ich  ingenieur, so daß die techn. konstruktion und die notwendigen math. physikalische vorberechnungen mir keinerlei größeren probleme bereiteten. Nicht jedem sollte jedoch klar sein, was eine anamorphe ist, deswegen füge ich hier  zwei bilder (© abelson scope works) einer  “anamorphic pinhole camera” und ein durch die kamera erzeuges bild (ebenda)  ein.

rollercoaster1 mattabelson.jpg

Als interessant gestaltete sich das problem, der zunehmenden fokalen brennweite und der einhergehende verlängerung der blende (geschätzte blendenvarianz: von f/150 bis f/270) . Dieser effekt tritt dadurch auf, dass die photonen nicht perdikular (lotrecht) auf den bildträger treffen, sondern in einem von der vertikalen lage abhängigen winkel . Bei immer flacheren winkel wird equivalent eine immer größere fläche beleuchten, was eine zzgl. redukion der lichtmenge zur folge hat. Weitestgehend kompensiert werden diese faktoren aber dadurch, dass die durchgangsöffnung von der horizontal einfallsebene zum zenit hin seine form von einer ellipse zu einem vollkreis verändert.

anamorphe lochkamera konstruktions.jpgFolgende randparameter habe ich initial festgelegt: 120er rollfilm equivalent 4 bildern pro film (rund 170mm breite negative), abbilungshöhe ca. 50.00 mm, lochdurchmesse 0.25 mm bei 0,0025 materialstärke.

Die vorberechnungen (als excelsheet und als pdf) sowie die ersten konstrutionskizzen habe ich hier zum download bereitgelegt. Für verbesserungsvorschläge und weiterführende ideen bin ich immer offen.

* DOWNLOAD:

Excel - Anamorphe panorama Lochkamera (78)
Result - Anamorphe panorama Lochkamera (100)

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_schärfentiefe – hyperfokale distanz

2. Mai 2009 Keine Kommentare

Die hyperfokale Distanz (im folgenden HD) wird langläufig auch als der Nah-Unendlichkeitspunkt bezeichnet und beschreibt die größtmögliche Schärfentiefe. Dabei beschreibt die HD den Abstand zwischen der und dem vordersten Punkt der Schärfentiefe, wenn auf Unendlich fokussiert wurde. Die HD ist abhängig vom Abbildungsmaßstab, basierend auf der Brennweite und dem wahrnehmbaren Unschärfekreisdurchmesser (circle of confusion) und der gewählten Blende.

hyperfokale distanz 0A                       hyperfokale distanz 0B                               Wenn die Schärfentiefe bei Blende 16 auf unendlich gestellt wird, liegt bei rund 2.50m die hyperfokale Distanz (linkes Bild – der orange Bereich gibt die Schärfentiefe der Blende wieder).  Steht die Entfernungseinstellung nicht mehr auf unendlich, sondern auf der hyperfokale Distanz von 2.50m, hat man eine absoluten Schärfentiefe die von Unendlich bis zur halben hyperfokalen Distanz, in diesem Fall rund 1.20m, reicht (rechtes Bild). Das ist die maximale mit dieser Brennweite und Blende zu erzielende Schärfenausdehnung.

Wir haben fü euch eine Tabelle für die Errechnung der Hyperfoklaen Distanz verschiedener Kameraformate der jeweiligen Zerstreuungskreise, sowie der Blende und des Nahbereiches hinterlegt – Viel Spaß

DOWNLOAD: Berechnungstools - Hyperfokale Distanz - Sch (84)

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Fotografische Langzeitbelichtung und Schwarzschildfaktor

4. März 2009 Keine Kommentare

“… Zeit ist relativ”

Jedes analoge lichtempfindliche Arbeits- und Aufnahmematerial hat ein spezielle, für das Material festgelegte Lichtempfindlichkeit. Theoretisch basiert die Lichtempfindlichkeit auf dem Bunsen-Roscoe-Gesetz, das langläufig auch als Reziprozitätsgesetz bezeichnet wird. Das vereinfachte Bunsen-Roscoe-Gesetz besagt, daß die vergleichbare Ergebnis bei konstanter (Lichtintensität mal Belichtungszeit) liefert. Die konstanten Lichtwerte basieren auf der umgekehrten Proportionalität von Lichtmenge und Belichtungszeit. In der Realität zeigen sich aber andere Ergebnisse, bei längeren und extrem kurzen Belichtungszeiten treten deutliche Schwärzungen der Filme auf.

Die Erklaerung für das Versagen des Reziprozitaetsgesetzes sowohl bei sehr hohen als bei niedrigen Intensitaeten ist qualitativ folgende: “Die Keime brauchen, um stabil zu sein, eine gewisse Groesse – aus wie viel Silberatomen sie mindestens bestehen müssen, kann man noch nicht genau angeben. Ein Keim, der nur aus einem eingefangenen Photoelektron mit nachgezogenem Silberion besteht, ist sicher instabil und hat nur eine kurze Lebensdauer. Wenn nun innerhalb dieser Lebensdauer ein zweites Elektron eingefangen wird und in nicht allzu langer Zeit hinterher ein drittes und viertes, wird der Keim stabilisiert. Man sieht, dass bei geringen Intensitaeten die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Zerfalls eines beginnenden Keims groesser wird. Bei hohen Intnsitaeten wird das Gitter mit Photoelektronen ueberschwemmt und die zu Keimen geeigneten Fallen fangen nicht gleich alle Elektronen ein, vielmehr gelangen einige auch an Stellen, die ein Elektronen abgegeben hatten, und werden “wiedervereinigt”.” Aus E. v. Angerer, G. Joos; Wissenschaftliche Photographie, Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig, 1959-7; S.61ff

ILFORD PAN-F.jpg

Das liegt daran, daß das Reziprozitätsgesetz nur innerhalb gewisser Grenzen eine allgemeine Gültigkeit besitzt. Bei abnehmender Lichtintensität wird der Film zunehmend schwächer belichtet. Der Effekt wird daher im Englisch als “reciprocity failure” oder nach seinem Endecker Schwarzschild benannt.  Belichtungszeit und Lichtmenge lassen sich aber über die konstante erforderliche Belichtung, also die Lichtintensität mal Belichtungszeit für den speziellen Film direkt ineinander umrechnen. Übicherweise bezieht sich der Schwarzschildeffekt daher auf die Belichtungszeit, eine Berechnung der Blendenkorrektur ist ebenfalls möglich, aber zumeist wie bei einer Camera Obscura nicht sinngemäß. Die Angeben der Verlängerungsfaktoren der einzelnen Filme erfolgt daher in Kurven oder Tabellenform. Die Abbildung links ist dem “fact-sheet” des PAN-F der Firma ILFORD entnommen.

Im Schnitt ist der Schwarzschildeffekt ab sehr niedrigen Lichtintensitäten, zumeist ab 1 Sekunde Belichtunsgzeit, und gemäß der Filmherstellerdaten zu verzeichnen. Tritt der Schwarzschildeffekt auf, ist durch die Belichtungsverlängerung eine Kontrastaufsteilung in den Negativen festzustellen. Bei Farbfilmen, ist bedingt durch die unterschiedliche Reaktivität der empfindlichen Farbschichten, mit Farbkorrekturfiltern zu arbeiten, um mehr oder weniger deutliche Farbstiche zu verhindern.

Und da das ganze Thema etwas verwirrend ist, und nicht jeder ein mathematisches Genie ist, habe ich dazu ein relativ umfangreiches Excel-Tool geschrieben, daß ich  hier frei zur Verfügung stelle. Ich habe mir auch mal die Zeit genommen, und die Verlängerungszeiten der verschiedenen Hersteller zusammengetragen. Falls jemanden an diesem Tool Fehler  oder Verbesserungsvorschläge auf- bzw. einfallen, dann schreibt einfach ein kurzen Kommentar. Ansonsten … viel Spaß damit.

DOWNLOAD Berechnungstool - Schwarzschildfaktor und Langzeitbelichtung (164)

DOWNLOAD Tabellenwerk - Verl (100)

DOWNLOAD Tabellenwerk - Verl (120)

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_editorial 090303

3. März 2009 Keine Kommentare

128xbildraumf“Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange daueren.” – Das war ein mittlerweile berühmter Werbespruch der Firma Leica. Wir haben uns überlegt, daß es nicht nur von Interesse sei, sich dem  Thema der Fotographie  ausschließlich theoretisch  zu nähern – also mit dem geistigen Auge. Sondern dass praxisnahe Themen rund um die Fotographie ebenfalls dazu gehöhren, den umfassenden Handwerkergedanken von Bresson gerecht zu werden. Vorerst erscheine die Artikel in loser ungeordneter thematischen Reihenfolge, die dann im Laufe der Zeit in einer eigenen Unterseite strukturiert überführt werden.

In eigener Sache: Seit Tagen meldet mir die WordPress Installation, daß ein Update zur Verfügung steht. Wenn ich dann auch noch an die Schwierigkeiten mit Installation des Gallery 2 Server Plugin erinnere, dann wirds mir richtig schlecht. Dazu habe ich mal einen Blick in die Anleitung geworfen “…löschen Sie alle Dateien” – ja klar, sonst noch was … pro forma hatte ich mich schon innerlich von meinem Wochenende veranschiedet. – Nichts da, ich bin ja mal wirklich begeistert, daß Update dauerte maximal 20 Minuten und das System läuft einwandfrei.

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