praxis

Artikel rund um die fotografische Praxis.

_standing on the beach

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…passende Gelengenheit mal das neue autodesk „sticher unlimeted 2009“ panorama tool zu testen – 8 einzelne Aufnahmen ohne Winkelabgleich, ohne Gegenlichtblende und Freihand.  Das Ergenbis ist mehr als überraschend. Farbübergänge, perspektivische Verzerrungen und horizontale Abgleich sind ohne Beanstandung  zu erledigen. (Siehe Link im Bild). Die vertiklae Helligkeitesunterschiede sind der fehlenden Gegenlichtblende geschuldet.

_anamorphe panorama lochkamera

Seit geraumer zeit möchte ich eine anamorphe lochkamera bauen und da ich momentan etwas zeit aufbringen kann, habe ich angefangen die konstruktiven grundlagen zu erarbeiten. Zum glück bin ich  ingenieur, so daß die techn. konstruktion und die notwendigen math. physikalische vorberechnungen mir keinerlei größeren probleme bereiteten. Nicht jedem sollte jedoch klar sein, was eine anamorphe kamera ist, deswegen füge ich hier  zwei bilder (© abelson scope works) einer  „anamorphic pinhole camera“ und ein durch die […]

_schärfentiefe – hyperfokale distanz

Die hyperfokale Distanz (im folgenden HD) wird langläufig auch als der Nah-Unendlichkeitspunkt bezeichnet und beschreibt die größtmögliche Schärfentiefe. Dabei beschreibt die HD den Abstand zwischen der Kamera und dem vordersten Punkt der Schärfentiefe, wenn auf Unendlich fokussiert wurde. Die HD ist abhängig vom Abbildungsmaßstab, basierend auf der Brennweite und dem wahrnehmbaren Unschärfekreisdurchmesser (circle of confusion) und der gewählten Blende. Wenn die Schärfentiefe bei Blende 16 auf unendlich gestellt wird, liegt bei rund 2.50m die hyperfokale […]

Fotografische Langzeitbelichtung und Schwarzschildfaktor

„… Zeit ist relativ“ Jedes analoge lichtempfindliche Arbeits- und Aufnahmematerial hat ein spezielle, für das Material festgelegte Lichtempfindlichkeit. Theoretisch basiert die Lichtempfindlichkeit auf dem Bunsen-Roscoe-Gesetz, das langläufig auch als Reziprozitätsgesetz bezeichnet wird. Das vereinfachte Bunsen-Roscoe-Gesetz besagt, daß die Belichtung vergleichbare Ergebnis bei konstanter Belichtung (Lichtintensität mal Belichtungszeit) liefert. Die konstanten Lichtwerte basieren auf der umgekehrten Proportionalität von Lichtmenge und Belichtungszeit. In der Realität zeigen sich aber andere Ergebnisse, bei längeren und extrem kurzen Belichtungszeiten treten […]